Anleitung
Fischen mit dem Bündner Nymphensatz
Mit dem Bündner Mückensatz imitiert man kleine Insektenlarven. Dazu montiert man einen Karabiner an der Hauptschnur und hängt den Wirbel des Bündner Mückensatzes daran ein. Am unteren Ende der Schlaufe wird ein Blei von 25 g bis 40 g eingehängt. Es empfiehlt sich, einen Doppelkarabiner als Verbindung zwischen dem Bündner Mückensatz und dem Blei zu verwenden. Anschließend wird die Montage ausgeworfen, und die Rute wird in einen Rutenständer gestellt. Als Bissanzeiger dient ein Golfball, der zwischen dem ersten und zweiten Rutenring eingehängt wird, oder eine Glocke an die Rutenspitze angebracht. Bewegt sich der Bissanzeiger nach oben oder unten, hat ein Fisch angebissen.
Zielfischart: Forellen und Saiblinge
Fischen mit der Hegene vom Rand auf Grund
Mit der Hegene imitiert man kleine Insektenlarven, meist Zuckermückenlarven. Zunächst montiert man einen Stopper auf die Hauptschnur, gefolgt von einer Perle und dann der U-Pose. Unterhalb der U-Pose wird eine weitere Gummiperle angebracht, danach folgt ein Karabiner. An diesem Karabiner befestigt man den Wirbel der Hegene. Am unteren Ende der Schlaufe hängt man ein Blei von 35 g bis 40 g ein. Anschließend wird die Montage ausgeworfen, und die Rute in einen Rutenständer gestellt. Als Bissanzeiger dient ein Ring, der zwischen dem ersten und zweiten Rutenring eingehängt wird, oder eine Glocke, die auf die Rutenspitze montiert wird. Bewegt sich der Bissanzeiger nach oben oder unten, hat ein Fisch angebissen. Beim Drill einer Felche empfiehlt es sich, die Bremse relativ weich einzustellen und sehr vorsichtig zu drillen, da der Haken trotz Widerhaken im weichen Maul der Felche leicht ausschlitzen kann.
Zielfischart: Felchen, Forellen, Saibling
Fischen mit der Hegene mit dem Felchenzapfen
Mit der Hegene imitiert man kleine Insektenlarven, meist Zuckermückenlarven. Zuerst montiert man einen Stopper auf die Hauptschnur, danach folgt eine Perle und anschließend der Felchenzapfen. Unterhalb des Felchenzapfens wird eine weitere Gummiperle angebracht, gefolgt von einem Karabiner. An diesem Karabiner befestigt man den Wirbel der Felchen-Hegene. Am unteren Ende der Schlaufe wird ein Blei von 35 g bis 40 g eingehängt. Die Montage wird dann ausgeworfen und so eingestellt, dass das Blei gerade den Grund berührt und der Felchenzapfen leicht schräg steht. Als Tipp: Es gibt auch Felchenzapfen, die ohne Stopper auskommen und sich ohne mühsames Einstellen genau ausrichten lassen. Anschließend kann die Rute in einen Rutenständer gestellt werden. Durch die Wellenbewegung und den Wind bewegt der Felchenzapfen die Hegene. Der Felchenzapfen selbst dient als Bissanzeiger: Fällt dieser um, hat eine Felche angebissen. Beim Drill einer Felche empfiehlt es sich, die Bremse relativ weich einzustellen und sehr vorsichtig zu drillen, da der Haken trotz Widerhaken im weichen Maul der Felche leicht ausschlitzen kann.
Zielfischart: Felchen, Forellen, Saibling, Barsch
Fischen mit der Hegene vom Boot aus vertikal
Mit der Hegene imitiert man kleine Insektenlarven, meist Zuckermückenlarven. Man verwendet eine weiche, sensible Felchenrute und montiert an der Hauptschnur einen Karabiner. An diesem wird die Hegene eingehängt und auf die gewünschte Tiefe abgesenkt. Anschließend hebt man die Rute sehr langsam an und beobachtet dabei die Rutenspitze. Senkt oder hebt sich die Spitze, oder spürt man den Biss, muss sofort angeschlagen werden. Erfolgt kein Biss, kann die Hegene zügig wieder heruntergelassen werden.